• Volker Zupan, Straßen.NRW
  • Seit Juli 2025 hat sich bei Straßen.NRW rund um QGIS viel bewegt. Erfahre, wie Strategie, Wissensbasis, Netzwerktreffen, Schulungen und eigene Plugins den erfolgreichen Einsatz von QGIS vorantreiben. Ein kompakter Erfahrungsbericht mit Blick auf Erreichtes und auf das, was als Nächstes kommt. Eben mehr als nur ein GIS.
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  • Jonas Call, Mobildenker GmbH
  • Im Rahmen des nachhaltigen Mobilitätsplans der Stadt Aurich wurde ein agentenbasiertes Mobilitätsmodell der Senozon AG durch die mobildenker GmbH mithilfe von QGIS plausibilisiert, analysiert und visualisiert. Der Vortrag zeigt, wie sich komplexe Mobilitätsdaten – von Verkehrsströmen bis zum Modal-Split – mit Verkehrserhebungen validieren und in aussagekräftige Karten überführen lassen. Am Praxisbeispiel wird veranschaulicht, wie QGIS als Analyse- und Visualisierungswerkzeug beiträgt, Datenlücken in der kommunalen Verkehrsplanung zu schließen. Ein abschließender Ausblick zeigt, wie auf dieser Grundlage Maßnahmen entwickelt werden können. Teilnehmende erhalten Best-Practice-Einblicke sowie Ansätze zur Integration von Mobilitätsdaten in Planungsprozesse.
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  • Otto Dassau und Sören Gebbert, Geoinformatikbüro Dassau
  • Die Arbeit mit Geodaten folgt meist denselben Mustern: Daten recherchieren, zusammenführen, analysieren, visualisieren, dokumentieren. Jeder Schritt ist für sich beherrschbar — in Summe kosten sie jedoch Zeit und verlangen Routine im Umgang mit vielen Werkzeugen und Datenquellen.
    Am Beispiel von QGIS wird vorgestellt, wie mittels GBD SpatialAgents ein KI-gestützter Assistent mit einer GIS Anwendung kombiniert werden kann. Anwenderinnen und Anwender beschreiben eine Aufgabe in natürlicher Sprache; der Assistent recherchiert passende Datensätze, führt Geodaten-Analysen aus, gestaltet Layer und erzeugt Karten — direkt im geöffneten QGIS-Projekt.
    Der Vortrag betrachtet das Thema auf einer übergeordneten Ebene: Was ändert sich, wenn ein KI-System nicht nur Vorschläge macht, sondern selbständig Werkzeuge bedient? Welche Aufgaben eignen sich dafür — und welche bleiben bewusst beim Menschen? Wie lassen sich Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz wahren, wenn ein Assistent eigenständig handelt? Und wie verändert sich die tägliche Arbeit, wenn wiederkehrende Routine an einen „digitalen Kollegen“ delegiert werden kann?
    Ziel ist es, das Konzept und die praktischen Möglichkeiten von GBD SpatialAgents vorzustellen — anhand konkreter Beispiele aus dem GIS-Alltag und als Einstieg für alle, die mit QGIS arbeiten und wissen möchten, was KI-Assistenz hier real leisten kann.
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  • Tim Habighorst, FH Erfurt
  • Lesesteinriegel sind kulturhistorisch relevante Biotope mit hoher ökologischer Bedeutung und gesetzlichem Schutzstatus. Ihre flächendeckende Kartierung bleibt jedoch anspruchsvoll, da sie leicht mit Hangkanten oder anderen Reliefmerkmalen verwechselt werden. Der Vortrag zeigt, wie Lesesteinwälle in QGIS auf Basis hochaufgelöster Geländemodelle erfasst werden können. Vorgestellt werden eine binäre Überlagerungsanalyse und ein objektbasierter Kartierungsansatz, welche die konvexe, lineare Morphologie dieser Strukturen nutzen. Die aufgezeigte Methode ermöglicht eine reproduzierbare Vorkartierung von Lesesteinwällen, reduziert Geländearbeit und unterstützt die Landschaftsplanung bei der systematischen Erfassung geschützter Biotope.
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  • Tobias Kraft, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (Hamburg)
  • Lightning Talk
    Ende 2025 hat die XLeitstelle Planen und Bauen mit dem XMAS-Plugin eine experimentelle Erweiterung für QGIS 3 zur Visualisierung, Bearbeitung und Erstellung von insbesondere XPlanungsdaten veröffentlicht. Seitdem wurde die Lösung kontinuierlich weiterentwickelt und erreicht nun mit einem auf QGIS 4 basierenden Release 1.0 einen wichtigen Meilenstein. In diesem Vortrag werden Features vorgestellt, die Anwendungsarchitektur skizziert sowie Nutzungsszenarien illustriert.
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  • Mika Blanck, RMV Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
  • Lightning Talk
    Wie lassen sich Objekte in Webkarten so beschriften, dass sie auf jeder Zoomstufe gut lesbar und informativ bleiben? Dieser Lightning Talk gibt einen Einblick, wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) das Labeling seiner Webkarten mit QGIS umsetzt.
    Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie sich mit dem Geometriegenerator, der seit QGIS 3.44 verfügbaren Funktion „Beschriftung duplizieren“ (Duplicate Labels) und anderen Einstellungen, maßstabsabhängige Beschriftungen effizient realisieren lassen. Außerdem wird demonstriert, wie sich mithilfe von HTML-Tags unterschiedliche Informationen innerhalb eines Labels gezielt hervorheben lassen – beispielsweise indem in einem Label mehrere Schriftarten, -größen und -farben verwendet werden.
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  • Robert Wilbrand, A+S GmbH Umwelt Energie
  • Wiederkehrende Arbeit mit Geodaten in Raum- und Umweltplanungsprojekten leidet oft unter unübersichtlichen Ordnerstrukturen, inkonsistenten Formaten und unklaren Versionsständen. Mit einem PostGIS-basierten Geodatenmanagement lassen sich diese Probleme mildern: Fachdaten werden zentral verwaltet als Basis für einen einheitlichen Datenstand, mit systematischem Zugriff, automatischen Updates und kontinuierlicher Metadatenverfolgung über den gesamten Projektzyklus. Eigens entwickelte Tools in der QGIS Processing Toolbox ermöglichen codefreies Arbeiten über Eingabemasken. Eine gute Datenbankarchitektur erlaubt gleichzeitiges kollaboratives Arbeiten im Team.
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  • Nils Lang-Ontrup,
  • Mithilfe von PyQGIS können komplexe Projekte für die Datenerfassung im Feld in QGIS reproduzierbar aufgesetzt werden. Durch die zusätzliche Nutzung von git als source control ist es möglich, Änderungen nachzuvollziehen und Vorlagen bzw. Skripte für die Erstellung von Projekten kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu parametrisieren. Dieser Vortrag beleuchtet sowohl die Möglichkeiten dieser Kombination als auch die konkrete Umsetzung anhand eines Beispiels.
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