Fallstudien

Auf dieser Seite werden Fallstudien aus Deutschland vorgestellt.

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In der Vermessungs- und Katasterverwaltung Niedersachsens wird im 3-Jahresturnus die Landesfläche beflogen. Die Luftbilder werden anschließend auch dafür genutzt, den Gebäudebestand mit dem amtlichen Nachweis der Gebäude in ALKIS abzugleichen. In den Luftbildern taucht eine größere Zahl von Gebäuden auf, die in ALKIS nicht nachgewiesen werden. Manche davon sind nach den Kriterien der Katasterverwaltung einmessungspflichtig, manche nicht. Oft ist das im Luftbild nicht zu erkennen und es muss ein örtlicher Vergleich durchgeführt werden. Diese Vorgehensweise wurde in der Vergangenheit auf analogen Kartenausschnitten dokumentiert, die nach dem Abschluss des gesamten Verfahrens vernichtet wurden. Im nächsten 3-Jahresturnus wurden Gebäude, die im Luftbild erkennbar waren, wieder örtlich verglichen, auch wenn sie im letzten Turnus schon als nicht-einmessungspflichtig eingestuft wurden. Durch ein digitales Dokumentationsverfahren werden die analogen Auszüge überflüssig, und ein mehrfaches Vergleichen derselben Objekte wird vermieden. –

In der Katasterverwaltung wird ArcMap von Esri als GIS-System eingesetzt. Für den Einsatz vor Ort müssten dafür weitere Lizenzen gekauft werden. Da dieser zusätzliche Kostenfaktor vermieden werden soll, wird QGIS als kostenlose und leistungsfähige Alternative eingesetzt. Ursprünglich im Rahmen einer Bachelorarbeit ist zusätzlich ein python-plugin entstanden, welches über eine Menüoberfläche in QGIS die Erfassung neuer Objekte mit Attributen ermöglicht.

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